Cardueliden-Homepage von Klaus Grimminger
  Der Feuerzeisig
 
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Feuerzeisig Spinus cucullatus (Swainson,1820)

1,0 Feuerzeisig

  0,1 Feuerzeisig
Der Feuerzeisig ist eigentlich besser bekannt unter dem Namen Kapuzenzeisig.
Er hat eine Größe von 11 cm. und ist beheimatet in Columbien und Venezuela wo er die Ränder der halbfeuchten Waldgebiete bewohnt. Man kann ihn in einer Höhe von 300 - 1200 mtr. antreffen. Der Feuerzeisig ist in kleinen Schwärmen in offenen baumbestandenen Grasland unterwegs. Da der Kapuzenzeisig in seiner Heimat sehr selten ist, ist er dort streng geschützt.
Er baut in der freien Natur sein Napfartiges Nest in 2 - 3 mtr. Höhe in Bäumen oder großen Sträucher.
Auch nimmt er nur selten seine Nahrung vom Boden auf und bevorzugt ölhaltige Sämereien, Knospen und Keimlinge, auch Kerbtiere und Larven werden nicht verschähmt. Er turnt durch das Geäst wie unser heimischer Erlenzeisig.


Die Heimat des Feuerzeisig, Columbien und Venezuela



Typische Landschaft, in der der Feuerzeisig lebt

Unsere heutigen roten Farbenkanarien haben das rote Gefieder durch einkreuzen des Feuerzeisigs erhalten.
Durch sein scharlachrotes Gefieder ist er unter den Zeisigen einzigartig und kann daher nicht verwechselt werden. Auch die Geschlechter sind unterschiedlich gefärbt.
Der Feuerzeisig wird in Gefangenchaft häufig nachgezogen und es sind auch schon einige Mutationsvögel entstanden.
Wer Feuerzeisige hält, sollte ein gutes spezielles Körnerfutter seinen Pfleglingen verfüttern. Auch allerlei Grünfutter ist für ihn wichtig, da er dadurch sein naturelles rotes Gefieder erhält. Wenn man genügend Grünfutter, wie z.B. Löwenzahnblätter sowie deren halbreife oder reife Samen, Beinwell und andere mehr, dem Feuerzeisig anbietet ist eine Rotfütterung, wie Betakarotin o.ä., nicht nötig und es hält den Vogel auch gesünder. Zur Jungenaufzucht sollte auch ein gutes Keimfutter nicht fehlen, das aus Negersaat hergestellt werden kann, aber auch gibt es bei der Fa. Blattner ein spezelles Zeisigkeimfutter, das ich selbst seit Jahren verfüttere.
Das Weibchen baut das Nest selbst und legt täglich ein Ei, bis 3 - 4 Eier das Gelege beinhaltet, die nach 12 - 13 Tagen ausgebrütet sind und die Jungvögel größtenteils vom Weibchen gefüttert werden. Nach ca. 18 Tagen sind die Junge dann flügge und verlassen das Nest und werden dann vom Männchen mitversorgt. Nach der Flüggezeit dauert es dann noch ungefähr 10 - 14 Tage und sie sind selbstständig.

 



 
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